Verbraucher + Umwelt - DHB Landesverband Westfalen

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Verbraucher + Umwelt















Neues Portal zu kostenpflichtigen Zusatzleistungen beim Zahnarzt:

Mehr Nachhaltigkeit, mehr Lebensqualität
Das Projekt MehrWert NRW

Wie können Verbraucherinnen und Verbraucher ihren Alltag klimaschonend und nachhaltig gestalten?
Antworten gibt das Projekt MehrWert NRW der Verbraucherzentrale NRW. Es bietet praktische Hinweise zu klimafreundlicher Ernährung, umweltverträglicher Mobilität und ressourcenschonendem Konsum. 

Der Titel MehrWert steht dabei für „Mehr Wertschätzung“: In jedem Lebensmittel, jedem T-Shirt und jedem Handy stecken wertvolle Ressourcen. Dafür will das Projekt das Bewusstsein schärfen. 

MehrWert bedeutet aber auch Gewinn: Weniger Lebensmittelabfälle beispielsweise entlasten nicht nur das Klima, sondern auch die Haushaltskasse. Dass mehr Nachhaltigkeit mehr Lebensqualität bewirken kann, will das Projektteam bei Veranstaltungen und Verbrauchermessen sowie bei Aktionen in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW deutlich machen. Zudem berät und unterstützt MehrWert NRW lokale Verbraucherinitiativen, die sich für Ressourcenschonung und Klimaschutz einsetzen. Dazu zählen beispielsweise Reparaturinitiativen, die Gebrauchsgegenstände länger nutzbar machen, Gemeinschaftsgärten oder Lastenrad-Gemeinschaften, die Transporte ohne schädliche Treibhausgaseermöglichen. Sie bieten motivierende Beispiele für nachhaltige Verhaltensweisen. Gemeinsam mit Hochschulen, Verbänden und anderen Partnern will MehrWert NRW die Entwicklung von ressourcenschonenden Produkten und klimafreundlichen Dienstleistungen anregen. Des Weiteren werden im Projekt außerschulische Bildungsangebote und Kriterien für eine klimagesunde Schulverpflegung entwickelt. 

Weitere Informationen zum Projekt MehrWert NRW gibt es im Internet unter www.mehrwert.nrw 
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen auch gerne für Gespräche zur Verfügung.
Kontakt per E-Mail unter: mehrwert@verbraucherzentrale.nrw






„Einfach Mehrfach! Mehrwegbecher für Coffee-to-go“ – Hygienische Anforderungen
Sie sind aus unserem Straßenbild nicht mehr wegzudenken – Menschen mit Getränkebechern in der Hand. In jedem Mülleimer im öffentlichen Raum findet man entsorgte Becher. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen nahm die Woche der Abfallvermeidung im November 2015 zum Anlass, betroffene Akteure und Vertreter der Mitgliedsverbände zu einem Fachgespräch einzuladen.
 
Statistisch gesehen nutzt und entsorgt jeder Verbraucher in Deutschland pro Jahr 130 Einwegbecher für Limonade, Bier, Kaffee oder Tee. Das sind inklusive Deckel, Strohhalm und Rührlöffel 106.000 Tonnen Abfall deutschlandweit. Zum Vergleich: Plastiktüten verursachen 95.000 Tonnen Müll pro Jahr. In der Stadt Düsseldorf hat sich das Volumen der Papierkorbabfälle seit 2006 um 17,5 % erhöht. Hauptgrund dafür ist der mengenmäßige Anstieg von Verpackungen der Lebensmittel für den Straßenverzehr.
 
Einweg-Becher sind Serviceverpackungen und müssten im gelben Sack oder der gelben Tonne entsorgt werden. Kaum ein Becher trägt den Hinweis zur korrekten Entsorgung, zudem sind im öffentlichen Raum nur Restmüllbehälter zu finden und kaum ein Verbraucher wird einen leeren Becher mit nach Hause nehmen um ihn dort im gelben Sack zu entsorgen. Daher werden die meisten Einwegbecher mit dem Restmüll entsorgt und landen in der Müllverbrennung.
 
Die meisten Becher für Heißgetränke bestehen aus Pappe mit einer Kunststoffbeschichtung. Allein für die Herstellung des Papiers für einen Becher wird rund ein halber Liter Wasser verbraucht. Das Recycling des Papierkerns ist bedingt durch die Beschichtung schwierig. Etwa ein Drittel der Becher bestehen vollständig aus Kunststoff. Da viele Becher als „wilder Müll“ in der Landschaft entsorgt werden, besteht die Gefahr, dass kleinste Kunststoffpartikel als Abrieb in den Boden oder das Wasser gelangen. Diese sog. Mikroplastikteilchen sind eine große Gefahr für Mensch und Umwelt.
 
Viele Verbraucher würden gerne die Möglichkeit zum Gebrauch eines Mehrweg-Bechers nutzen, stoßen jedoch bei den Getränkeanbietern auf Ablehnung. Grund dafür sind die hygienischen Anforderungen, die bei der Abfüllung von Getränken in mitgebrachte Becher zu erfüllen sind. Gesetzlich verboten ist es nicht, ein Heißgetränk in mitgebrachte Gefäße zu füllen. Sollten jedoch Verunreinigungen zu gesundheitlichen Problemen führen, sind die Anbieter in der Haftung. Laut Lebensmittelüberwachung ist ein solcher Fall bisher nicht bekannt, wissenschaftliche Untersuchungen zum Thema Hygiene und Gesundheitsgefährdung wurden bisher nicht durchgeführt.
 
Ob und wie ein mitgebrachter Becher befüllt wird, entscheidet der Kaffee-Verkäufer. Nur gespülte und optisch saubere Becher werden angenommen. Die Berührung mit dem Einlasskopf der Kaffeemaschine muss vermieden werden. Einzelne Anbieter stehen der Nutzung von mitgebrachten Bechern jedoch offen gegenüber und bieten sogar einen Preisnachlass für Kunden, die einen Mehrwegbecher mitbringen.
 
Wer Müll vermeiden will sollte sich einen isolierten Mehrwegbecher anschaffen und zu Hause befüllen. So bleibt das Getränk lange Zeit warm und diese Art des Kaffeekonsums ist auf lange Sicht preiswerter als der Kauf von Getränken unterwegs. Angesichts der beeindruckenden Zahlen zum Müllaufkommen sollten viele Verbraucher ihr sorgloses Verhalten hinterfragen.
Hinweise für dichte und empfehlenswerte Mehrwegbecher finden Sie unter: www.vz-nrw.de/mehrweg
 
Elke Wieczorek


Verbrauch und Umwelt liegen nah beieinander!
 
Energiesparen fängt im Haushalt an – und Haushalt sind wir alle.
Jeder Liter Wasser, den wir einsparen,
jede Kilowattstunde, die nicht erzeugt werden muss,
jede Verpackung, die nicht hergestellt werden muss,
belastet nicht unsere Umwelt und erhält die Natur für unsere Nachkommen.
 
Dazu können wir, die vielen Millionen Haushalt einen großen Beitrag leisten. Wir müssen es nur wollen und bereit dazu zu sein. Beginnen wir jetzt und leisten einen Beitrag zur Erhaltung der Ressourcen und Reduzierung der Belastung unserer Luft und Atmosphäre.
 
Der bewusste und sparsame Umgang mit unseren Rohstoffen und Naturschätzen drückt sich außerdem für jeden Verbraucher in barer Münze aus.
 
Wer mitmacht kann nichts verlieren, nur gewinnen!
 
Ressourcen schonen beim Waschen, Geschirrspülen und Reinigung
-          Gebrauchsphase ist entscheidend
-          Auf die Energieeffizienz kommt es an
-          Waschen, wenn keiner wäscht…
-          Richtiges Dosieren schon Ressource Wasser
-          Sachgerechte Textilpflege spart Ressourcen
-          Putzmittel richtig dosieren – weniger ist mehr!
 
Mehr Informationen unter:
 

Schnelles Kochen, geringer Energieverbrauch und leicht zu reinigen.
Im Systemvergleich liegen moderne Induktionskochfelder eindeutig vorn.
Weitere Informationen von Kühlschränken, Gefrierschränken und Waschmaschinen unter:
  
DHB Netzwerk Haushalt ist Mitbegründer der Verbraucherzentralen. 
Informationen der Verbraucherzentrale NRW: 

Glasverpackung ist „Umweltschonend“
 
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