Archiv - DHB Landesverband Westfalen

Suchen
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Archiv
Aktionstag Nachhaltiges (Ab-)Waschen im Berufkolleg Iserlohn durch den Landesverband Westfalen e.V.
 
In Zusammenarbeit des Berufskollegs Iserlohn und des Landesverbands Westfalen, stellvertretend durch Frau Becker und Frau Mündelein wurde im Juni ein Aktionstag zum nachhaltigen Ab- und Waschen veranstaltet.
 
Teilnehmer waren Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrbeauftragte des Berufskollegs – Hauswirtschaft. Die zur Verfügung gestellten Fleyer und Materialien fanden regen Zuspruch. Die Vorträge vom Zusammenspiel Wäsche, Waschmaschine, Waschpulver, Energieverbrauch, Waschtemperatur, Waschzeit, Umwelt und Klima wurden von Frau Becker gehalten. Durch die Mitarbeit und Fragestellungen war erkennbar, dass die Informationen zum Nachdenken angeregt haben. Das Berufskolleg Iserlohn wünscht sich eine weiterhin gute
Zusammenarbeit mit dem DHB Netzwerk Haushalt, Landesverband Westfalen.



Dortmunder Herbst 2016

   
 
„Küche mit Köpfchen“ war in diesem Jahr das Thema des Landesverbandes. Es ist ein Projekt mit der Universität Bonn, der Verbraucherzentrale NRW und dem DHB Netzwerk Haushalt.
 
Lebensmittel sind kostbar. Jedes Jahr Landen rund 11 Millionen Tonnen Lebensmittel auf dem Müll. Vom Anbau, Verarbeitung, Transport, über den Handel bis zum Verbraucher entstehen jährlich Lebensmittel-verluste. In privaten Haushalten sind es rund 80 kg Lebensmittelabfülle pro Kopf im Jahr.

Ein wichtiges Thema ist die Küchen-Hygiene. Mehr als 60 % der lebensmittelbedingten Erkrankungen haben ihren Ursprung im privaten Haushalt. Die Hauptursachen sind: falsche Lagertemperaturen, ungenügendes Erhitzen oder Wiederaufwärmen. Probleme bei der Einhaltung der Kühlkette, falsche Lagertemperaturen oder Lagerorte, unverpackte Lebensmittel.
 
Rund 700 interessierte Besucher informierten sich am Stand und nahmen auch an der persönlichen Beratung durch die Verbraucherzentrale NRW in Anspruch. Besonders am Wochenende und am Feiertag hat der Dortmunder Herbst unsere Erwartungen erfüllt.
 
Besonders erfreut waren die Vorstandsdamen über den Besuch der Präsidentin, Heike Hauenschild, der Landesvorsitzenden LV Rheinland, Elke Wieczorek,  Dr. Jasmin Geppert , Universität Bonn Sektion Haustechnik und Ulrike Schell, Verbraucherzentrale NRW.


Der Dortmunder Herbst 2015

Der DHB LV Westfalen ist seit 44 Jahren der ideelle Träger der Verbraucherausstellung DORTMUNDER HERBST. Neue Ideen und Mut zu Veränderungen zu haben sind die Aufgaben des Verbandes als Impulsgeber.  Der LV möchte mit Kompetenz und Kreativität den gesellschaftlichen Wandel begleiten. 

Mit dem Thema „Milch und Honig“ möchte der LV den Verbrauchern/Innen die Wertschätzung der Lebensmittel näher bringen. Milch und Honig erhielt die Wertschätzung schon im Alten Testament. 
Im alten Ägypten bekamen die verstorbenen Honig als Grabbeigabe. So ist Honig durch die Jahrhunderte hindurch für die Menschen nicht nur ein Lebensmittel. 

Die Vorliebe für Süß ist dem Menschen buchstäblich in die Wiege gelegt. Muttermilch, die erste Nahrung, schmeckt leicht süß. Evolutionär gesehen ist süßer Geschmack ein arterhaltendes Kriterium bei der Auswahl von Essbarem, denn Süßes ist nie giftig.




Die Hauswirtschaftsmeisterinnen belebten den Stand mit Milch-Mix-Getränken zur Verkostung.
100 Jahre DHB – Netzwerk Haushalt
 
800 Gäste und Mitglieder feierten im Hotel und Tagungszentrum Estrel in Berlin das 100-jährige Jubiläum des DHB. Nach der Begrüßung durch die Präsidentin, Angelika Grözinger, überbrachten der Bezirksbürgermeister von Berlin-Spandau, Helmut Kleebank und Dr. Susanne Woelk, Geschäftsführerin der Aktion DAS SICHERE HAUS, Grußworte. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Klassik-Ensemble „Blooming Roots“.

In den Festreden wurde sowohl Rückblick gehalten auf 100 Jahre Verbandsarbeit als auch die Arbeit der Gegenwart gewürdigt und ein Blick in die Zukunft gewagt. Karin Wiedemann, Staatssekretärin a.D.: „Das bis heute Erreichte verdankt das Netzwerk Haushalt der Beharrlichkeit und dem Realitätssinn der prägenden Frauen in der 100jährigen Geschichte des Hausfrauenbundes. Sie konnten 1915 mitten im Ersten Weltkrieg ihre Stimme erheben und Einfluss gewinnen. Die Weiterbildung von Frauen und Mädchen insbesondere der Systematisierung der Hausarbeit und des Kochens wurde eine der wichtigsten Aufgaben in den ersten Jahren nach der Verbandsgründung“. 1924 erarbeiteten Verbandsfrauen den ersten Lehrvertrag zur Ausbildung der geprüften Hausgehilfin und im folgenden Jahr die Prüfungsordnung für Hauswirtschaftsmeisterinnen. Ein wichtiger Schritt zur Anerkennung der Hausarbeit als qualifizierte Berufsarbeit.

Der Berliner Verein betrieb bereits ein Labor zur Prüfung von Lebensmitteln, in Leipzig wurde die erste Verbraucherberatungsstelle eröffnet.

Bevor die Reichsfrauenführerin nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten ihre Absicht verwirklichen konnte, die Ortsgruppen des Hausfrauenbundes zum 1.1.1936 vollständig in die NS-Organisation „Deutsches Frauenwerk“ zu integrieren, löste sich der Verband 1935 selbst auf.
Im Juni 1949 schlossen sich in Eutin die neu gegründeten Hausfrauenvereine zum Deutschen Hausfrauen-Bund e.V. als Nachfolgeorganisation des Reichsverbandes Deutscher Hausfrauenvereine zusammen.

Männer und Frauen, die einen Haushalt führen, brauchen eine starke Stimme. Das Wissen um Ernährung und Hygiene zu erhalten und zu stärken, die Kenntnisse über Organisation und Abläufe in einem Haushalt zu vertiefen, den Umweltschutzgedanken auch in die privaten Haushalte zu bringen, Verbraucherrechte zu stärken und vor allem den Wert von Haushaltsführung im Bewusstsein der Gesellschaft zu verankern ist nach wie vor Aufgabe des DHB. Das Management von Haushalten – bezahlt und unbezahlt - ist ein Berufszweig mit großer Verantwortung für die Gesellschaft.
Professor Dr. Maria Böhmer, Vorsitzende der Frauen Union der CDU und Mitglied im DHB, berichtete in ihrer Rede über die Gründung von hauswirtschaftlichen Dienstleistungszentren Mitte der 90 er Jahre. Sie hat sich auf der politischen Ebene für die Gründung solcher unternehmen stark gemacht und die Entwicklung engagiert begleitet.

Heute gibt es bundesweit viele Dienstleistungszentren. Mit dem Haushaltsscheck können Haushaltskräfte einfach und unbürokratisch beschäftigt werden. Die Beträge für die steuerliche Absetzbarkeit für haushaltsnahe Dienstleistungen wurden sukzessive angehoben. Schwarzarbeit ist zwar immer noch viel zu stark verbreitet, dennoch ist das Bewusstsein für die Notwendigkeit regulärer Beschäftigung gewachsen. „Jetzt geht es um die Herausforderungen der Arbeitswelt 4.0“, so die Vorsitzende der Frauen Union. 

   

 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü