DHB - Netzwerk Haushalt | Berufsverband der Haushaltsführenden

 

Jahresthema 2018 Verbraucher und Umwelt
Tarife / Arbeitgeberinfo DHB Magazin

Herzlich Willkommen beim DHB - Landesverband Westfalen e.V.

 

Der Landesverband Westfalen e.V. ist ein Zusammenschluss von Ortsverbänden, Fachgruppen und Einzelpersonen aus den Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster.

 

Das Leitbild und die Ziele des DHB-Bundesverbandes werden auf regionaler Ebene umgesetzt und vertieft.

 

Der Landesverband ist der Tarifpartner der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten NRW. Ausgehandelt werden Tarifverträge für hauswirtschaftliches Personal in privaten Haushalten in NRW. Die Tarifverträge können in der Geschäftsstelle des Landesverbandes bestellt werden.

 

Er sendet Delegierte zu den Bundes-Fachausschüssen

Ausschuss für Familienfragen

Ausschuss für hauswirtschaftliche Berufsbildung

Ausschuss für Umwelt- u. Verbraucherfragen

 

Der Verband ist Mitglied

Verbraucherzentrale NRW

FrauenRat NRW

Landesarbeitsgemeinschaft NRW in der Hauswirtschaft

 

Der Landesverband ist seit 1978 ideeller Träger der Verbrauchermesse „Dortmunder Herbst“ in den Westfalenhallen Dortmund.

 

Das Programm der Ortsverbände orientiert sich an den Interessen der Mitglieder vor Ort. In Veranstaltungen, bei Vorträgen, Kursen und Seminaren werden vielfältige Informationen angeboten. Ein- und mehrtägige Reisen runden das Bild ab.

 

 

Die Sonne – unser DHB-Logo

 

Als Gütezeichen der Praktisch-Wissenschaftlichen Versuchsstelle wurde das Sonnenzeichen 1925 in Leipzig geschaffen. Die Warenprüfungen wurden inzwischen von anderen Instituten übernommen,

so dass die Bedeutung des Gütesiegels entfallen ist.

 

Nach wie vor aber ist die Sonne das Zeichen des Verbandes.

 

Es wird heute als Gütezeichen für die engagierte und fachkundige Arbeit des DHB – Netzwerk Haushalt angesehen. Um missbräuchlicher Verwendung vorzubeugen wurde das Sonnenzeichen am 07.10.1983 beim Deutschen Patentamt als Warenzeichen eingetragen.

Der Verband

 

100 Jahre DHB – 100 Jahre Freiräume schaffen.

 

Am 22. Mai 1915 gründet Dr. h.c. Hedwig Heyl den „Deutschen Verband Hausfrauen“. Er ist ein Zusammenschluss der bereits bestehenden Hausfrauenvereine. Zu den Zielen gehört eine verbesserte berufliche Bildung der im Haushalt tätigen Frauen.

1935 entzieht sich der Verband einer kompletten Integration in die nationalsozialistische „Reichsgemeinschaft Deutscher Hausfrauen“. Die Vereinstätigkeit wird eingestellt. Viele der führenden Frauen können nur im Stillen wirken, da eine selbständige Arbeit unter der nationalsozialistischen Regierung nicht möglich ist.

 

Am 10. Mai 1950 wurde der DHB Landesverband Westfalen nach einer Zwangspause von Frau Lotte Ueckermann wieder gegründet.

 

Seit der Namensänderung vom „Berufsverband der Hausfrau“ in „Berufsverband der Haushaltsführenden“ im Jahr 1993 können sowohl Frauen als auch Männer Mitglied werden.

Den heutigen Namen „DHB – Netzwerk Haushalt“ erhielt der Landesverband nach mehrheitlicher Abstimmung der Bundesmitgliederversammlung im Jahr 2010 und soll noch einmal verstärken, dass der Verband für alle Haushaltsführenden offensteht.

Mitglieder des Landesverbandes sind die Ortsverbände sowie Einzelmitglieder. Die Ortsverbände bieten Informationen und Weiterbildung zu vielfältigen Themen an. Der Landesverband fördert und vertritt die Ortsverbände und unterstützt sie durch Anregungen für ihre Arbeit.

 

Fachausschüsse unterstützen die Arbeit:

  • Ausschuss für Familienfragen
  • Ausschuss für hauswirtschaftliche Berufsbildung
  • Ausschuss für Umwelt- u. Verbraucherfragen
  • Fachgruppe Hauswirtschaft

 

 

 

 

Die Ortsverbände

(Bitte mit der Maus über die Karte fahren)

Landkarte Ortsverbände

Dortmunder Herbst 2018

 

03.10. bis 07.10.2018 in den Westfalenhallen Dortmund.

 

Halle 6 Stand Nr. F30

 

Thema: Erntedank - Wertschätzung von Lebensmittel

 

Erntedank – Wertschätzung von Lebensmitteln

Erntedank – herbstlicher Brauch mit langer Tradition

 

Das Erntedankfest ist eines der ältesten Feste überhaupt. Früher lebten über 80 Prozent aller Menschen auf und vom Land. Im Winter waren sie von der eingebrachten Ernte abhängig. Deshalb dankten Sie Gott am Ende der Erntezeit für das Gedeihen lassen der Früchte. Das Erntedankfest zeigt, dass das tägliche Brot ebenfalls gar nicht so alltäglich ist, sondern hart erarbeitet werden muss.

 

Die Idee des Erntedankfestes geht wahrscheinlich auf vorchristliche Religionen zurück. Schon im Judentum und in römischen Religionen feierte man im Herbst die lebensnotwendigen, reichen Gaben der Erde. Das bei uns verbreitete Erntedankfest geht vermutlich auf römisches Brauchtum zurück und wird seit dem 3. Jahrhundert nach Christ Geburt gefeiert.

 

Das Erntedankfest wird von Christinnen und Christen nach der Ernte im Herbst gefeiert. Die Gläubigen wollen damit ihre Dankbarkeit für den Ertrag in der Landwirtschaft und Gärten vor Gott ausdrücken. Sie erinnern dabei auch an den engen Zusammenhang zwischen Mensch und Natur.

 

 

Jahresthema 2018

 

Rest(e)los glücklich

 

Wie viel werfen wir weg?

Die meisten von uns haben nicht das Gefühl, viele Lebensmittel wegzuwerfen. Doch ein Blick auf die Zahlen zeigt: Das Gefühl trügt! Jeder von uns wirft pro Jahr 82 Kilogramm Lebensmittel weg, das entspricht etwa zwei vollgepackten Einkaufswagen.

 

Wohin mit altbackenen Brötchen? Was machen mit sehr reifen Tomaten? Wirf Reste, geöffnete Lebensmittel, angeschnittenes Obst nicht in die Tonne sondern in die Pfanne! Für jedes Lebensmittel und jede Gelegenheit gibt es passende Rezepte.

 

Darum ran an die Reste!

- Restefreundlich kochen

- Kleiner Aufwand – große Wirkung

- Mut zur Kreativität bei der Verarbeitung von Resten

 

Kochen, Zutaten, Gewürze

 

Eiersoße (2 Portionen)

2 hart gekochte Eier

1 TL Senf

1 TL Weißweinessig

4 EL Gemüsebrühe

ca. 40 ml Rapsöl

Schnittlauch oder Petersilie und mit Salz und Pfeffer abschmecken

Tipp: Eiersoße passt zu Frühlingsgemüse und Pellkartoffeln

 

 

Kräuterreste haltbar machen

Grundrezept für Pesto (2 Portionen)

 Frische Kräuter wie Basilikum, Petersilie, Rauke, Bärlauch  usw.)

1 kleine Knoblauchzehe

1 EL Pinienkerne oder Mandeln

50 ml Olivenöl oder ein anderes Öl

1 EL geriebener Parmesan

 

Die Kräuter von den Stielen abzupfen

Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten.

Kräuter, Pinienkerne, Knoblauch mit einem Pürierstab kurz durchmixen. Öl hinzufügen

und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Geriebenen Parmesan hinzufügen. Alles in ein

sauberes Schraubglas füllen und mit einer Schicht Öl bedecken.

Pesto kann im Kühlschrank bis zu 3 Wochen aufbewahrt werden.

Pesto ist vielseitig verwendbar, z. B.  für Nudelgerichte,  verfeinern von Gemüse- oder Sahnesoßen, marinieren von Grillfleisch.

 

Kochen, Zutaten, Gewürze

 

Kartoffel-Fleisch-Pfanne (alternativ Nudeln-Fleisch-Pfanne)

Kartoffeln und Fleisch vom Vortag

1 Zwiebel

1 EL Öl

2 Eier

1 EL Milch oder Sahne

Kümmel, Salz, Pfeffer, gehackte Petersilie oder Schnittlauch

 

Kartoffeln in Scheiben schneiden, Fleisch würfeln, Zwiebel fein hacken

und in einer Pfanne mit Öl anbraten.

 

Eiermilch (Eier mit Milch aufschlagen und würzen) über die Kartoffel-Fleisch Masse geben und stocken lassen. Mit Petersilie oder Schnittlauch bestreuen und servieren.

Hierzu passt ein kleiner Salat

Tipp: das Gericht schmeckt auch ohne Fleisch!

 

 

Kartoffelplätzchen

Kartoffelpüree vom Vortag mit

1 Eigelb und

1 EL Haferflocken verarbeiten und kleine Kugeln formen

Öl in einer Pfanne erhitzen und die Plätzchen darin von beiden Seiten knusprig anbraten.

 

 

Bunte Restequiche

150 g Blätterteig

Ca. 300 g gegartes Gemüse

Ca. 50 bis 100 g Fleisch, Fisch, Garnelen oder Thunfisch aus der Dose

2 Eier

100 ml Milch und Rest von Sahne, Schmand, Créme fraiche, Quark Ricotta

Evtl. geriebener Käse und gehackte Kräuter

Salz und Pfeffer

 

Quicheform mit Blätterteig auslegen. Gemüse auf den Blätterteig geben und mit der Eiermilch

übergießen.  Je nach Geschmack mit Käse oder Kräuter bestreuen und bei 200° ca. 25 Min. backen.

 

Kochen, Zutaten, Gewürze

 

Knusprige Schokohäufchen

200 g Zartbitterschokolade

200 g Vollmilchschokolade  (z. B. Weihnachtsmänner oder Osterhasen)

120 g Cornflakes  (Ersatz: Mandelstifte oder Musli)

50 g Kokosraspeln oder Nüsse

 

Schokolade grob hacken und in einem warmen Wasserbad unter Rühren schmelzen.

Schokolade abkühlen lassen und nochmals gut durchrühren. Cornflakes oder ähnliches unterheben.

Mit 2 Teelöffeln kleine Häufchen formen und auf mit Backpapier belegtes Blech setzen.

Kokosraspeln oder Nüsse in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten und die Schokoladenhäufchen

damit bestreuen. Ca. 2 Stunden fest werden lassen.

 

 

So lecker kann ein Reste-Kuchen schmecken

Springform 26 cm Durchmesser

 

300g bis 400 g Plätzchen (z. B. Spekulatius, Spritzgebäck, Mandelgebäck)

125 g Butter

Obst je nach Wahl  (z. B. Sauerkirschen, Obstsalat, Mandarinen, Pfirsiche, Birnen)

2 Pck. Tortengruß, klar

2 Becher Sahne

200 g Schokolade (z. B. Weihnachtsmänner o. ä.)

 

Plätzchen klein zerbröseln, mit der weichen Butter vermengen, in eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben, glatt streichen und kalt stellen.

Obst mit Tortengruß (nach Angabe) auf den Boden verteilen. Kalt stellen.

 

Sahne aufkochen, Scholoklade in der heißen Sahne unter Rühren auflösen und kalt stellen.

Erkaltete Schokosahne steif aufschlagen  und über die Früchte verteilen.

 

Guten Appetit!

 

 

 

Wie kann ich „Osterhasen“ verwerten?

Ostern ist längst vorbei, was mache ich mit Osterhasen und anderen diversen Hohlkörpern, die fast immer zu viel gekauft werden und am Ende nicht gegessen werden. In die Biotonne – nein -  es ist ein Lebensmittel und definitiv viel zu Schade. Es gibt zahlreiche Variaten.

 

Kochen, Zutaten, GewürzeSchokoladenraspel für Eis, Cappuccino oder Torten

Die einfachste Variante ist das Raspeln der Schokolade.

Kleiner Trick: legen Sie die Osterhasen oder andere Restschokolade vorher kurz in das Gefrierfach.  Danach einfach über eine Küchenreibe ziehe, so entstehen klein Flocken.

(Geht auch mit einem Sparschäler)

Gut in einer Plastikdose verschlossen, kann man die Schokoraspeln aufbewahren.

 

Heiße Trinkschokolade

Kinder lieben heiße Trinkschokolade und so manch Erwachsener auch. Stellen sie die eigene Trinkschokolade ganz einfach selbst her, indem man Milch erwärmt und einige Stück Osterhasenschokolade darin schmelzen lässt. Wie viel man dafür nimmt, ist Geschmacksache. Vollmilchschokolade ist recht süß. Ein paar Brocken Zartbitterschokolade macht die Trinkschokolade etwas pikanter. Cremig wird die Trinkschokolade  wenn man

50 Prozent Milch und 50 Prozent Sahne verwendet.

 

Schokoschälchen

Ca. 100 g  Schokolade im Wasserbad schmelzen und kleine aufgeblasene Ballon in die Schokolade tauchen. Den schokolierten Ballon an einem kühlen Ort auf Backpapier stellen bis die Schokolade erstarrt ist. Den Ballon zerstechen und übrig bleibt ein Schokoschälchen

für Dessert.

 

Schokotrüffel

Vermische 100 g geschmolzene Schokolade mit 100 g Frischkäse für leckere Schokotrüffel.

Aus der Masse klein Kugeln formen und mit Kakaopulver bestreuen. Die Trüffel für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen, dann schmecken sie noch leckerer und halten etwas länger.

 

Knusprige Schokohäufchen

200 g Zartbitterschokolade

200 g Vollmichschokolade

Die Schokolade kann auch durch weiße Schokolade ersetzt werden

120 g Cornflakes

50 g  Kokosraspeln  oder Mandelstifte, gehackte Nüsse

 

Die Schokolade grob hacken und im Wasserbad unter Rühren schmelzen. Die geschmolzene

Schokolade leicht abkühlen lassen, nochmals gut durchrühren und die Cornflakes mit einem Teichspachtel unterheben.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Masse in kleinen Häufchen von etwa 2 cm Durchmesser daraufsetzen, eventuell mit den Fingern noch etwas zusammendrücken.

Die Kokosraspel in einer Pfanne ohne Fettleicht anrösten und die Schokoladenhäufchen damit bestreuen. Ewa 1 ½ Stunden fest werden lassen.

 

Schokopudding

1 Liter Milch

75 g Speisestärke

100 g Zucker

100 g Schokolade

 

75 g Speisestärke mit 100 g Zucker verrühren und 150 ml Milch hinzugeben und verrühren.

Den Rest der Milch zusammen mit der zerbröselten Schokolade in einen Kochtopf geben, langsam schmelzen und kurz aufkochen. Jetzt vom Herd ziehen, die angerührte Speisestärke darunter rühren und abermals aufkochen lassen.

Pudding in Portionsschälchen füllen. Guten Appetit.

 

Schokosahne für Torten

100 g Schokolade zusammen mit

1 Becher Sahne aufkochen, über Nacht kaltstellen.

Am nächsten Tag die Masse mit einem Handrührgerät cremig schlagen.

 

 

 

Verbraucher + Umwelt

Neue Aktion "Heimische Schätze"

Unter dem Motto „Frisch, lecker und gut fürs Klima“ informiert MehrWert NRW über saisonale Lebensmittel aus der Region.

Welchen Unterschied macht es, ob eine Frucht oder ein Gemüse aus dem beheizten Gewächshaus oder zur Haupterntezeit aus heimischem Freilandanbau stammt? Wie wirken sich Transporte mit Flugzeug, Schiff oder Lkw auf die Klimabilanz aus? Wann hat was bei uns Saison? Worauf ist beim Einkauf zu achten? Was bringt eine Ernährung mit saisonalem Obst und Gemüse für Verbraucher?

Antworten gibt die neue Aktion „Heimische Schätze“ des Projekts MehrWert NRW. Anknüpfend an die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit (#tatenfuermorgen) und die Europäischen Nachhaltigkeitswoche vom 30. Mai bis 5. Juni 2018 rückt MehrWert NRW damit die Klimavorteile saisonaler Lebensmittel aus der Region in den Mittelpunkt. In allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW machen bis Ende Juni auffällige und witzige Illustrationen darauf aufmerksam, dass es gerade in den Sommermonaten besonders leicht ist, beim Einkaufen auf klimafreundliche Ware zu achten. Wie das auch im weiteren Jahresverlauf gelingt, zeigt ein Saisonkalender, der in der Beratungsstelle erhältlich ist. Er vermittelt auf einen Blick, wann für welches heimische Obst und Gemüse die Haupterntezeit ist.

 

Projekt MehrWert NRW

„MehrWert NRW“ ist eine landesweite Initiative für nachhaltigeren Konsum durch eine klimafreundliche, ressourcenschonende Nutzung von Produkten und Dienstleistungen der Verbraucherzentrale NRW. Es wird  gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MULNV) und die EU (EFRE Europäischen Fonds für regionale Entwicklung).

 

 

Pflegefall - was tun?
Verbraucherzentrale NRW Ratgeber
Pflege zu Hause organisieren
Verbraucherzentrale NRW Ratgeber
Verbraucherzentrale NRW Ratgeber

Neues Portal zu kostenpflichtigen Zusatzleistungen beim Zahnarzt:

www.kostenfalle-zahn.de oder www.verrbaucherzentrale.de/kostenfalle-zahn

 

Mehr Nachhaltigkeit, mehr Lebensqualität

Das Projekt MehrWert NRW

 

Wie können Verbraucherinnen und Verbraucher ihren Alltag klimaschonend und nachhaltig gestalten?

Antworten gibt das Projekt MehrWert NRW der Verbraucherzentrale NRW. Es bietet praktische Hinweise zu klimafreundlicher Ernährung, umweltverträglicher Mobilität und ressourcenschonendem Konsum.

 

Der Titel MehrWert steht dabei für „Mehr Wertschätzung“: In jedem Lebensmittel, jedem T-Shirt und jedem Handy stecken wertvolle Ressourcen. Dafür will das Projekt das Bewusstsein schärfen.

 

MehrWert bedeutet aber auch Gewinn: Weniger Lebensmittelabfälle beispielsweise entlasten nicht nur das Klima, sondern auch die Haushaltskasse. Dass mehr Nachhaltigkeit mehr Lebensqualität bewirken kann, will das Projektteam bei Veranstaltungen und Verbrauchermessen sowie bei Aktionen in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW deutlich machen. Zudem berät und unterstützt MehrWert NRW lokale Verbraucherinitiativen, die sich für Ressourcenschonung und Klimaschutz einsetzen. Dazu zählen beispielsweise Reparaturinitiativen, die Gebrauchsgegenstände länger nutzbar machen, Gemeinschaftsgärten oder Lastenrad-Gemeinschaften, die Transporte ohne schädliche Treibhausgaseermöglichen. Sie bieten motivierende Beispiele für nachhaltige Verhaltensweisen. Gemeinsam mit Hochschulen, Verbänden und anderen Partnern will MehrWert NRW die Entwicklung von ressourcenschonenden Produkten und klimafreundlichen Dienstleistungen anregen. Des Weiteren werden im Projekt außerschulische Bildungsangebote und Kriterien für eine klimagesunde Schulverpflegung entwickelt.

 

Weitere Informationen zum Projekt MehrWert NRW gibt es im Internet unter www.mehrwert.nrw

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen auch gerne für Gespräche zur Verfügung.

Kontakt per E-Mail unter: mehrwert@verbraucherzentrale.nrw

„Einfach Mehrfach! Mehrwegbecher für Coffee-to-go“ – Hygienische Anforderungen

Sie sind aus unserem Straßenbild nicht mehr wegzudenken – Menschen mit Getränkebechern in der Hand. In jedem Mülleimer im öffentlichen Raum findet man entsorgte Becher. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen nahm die Woche der Abfallvermeidung im November 2015 zum Anlass, betroffene Akteure und Vertreter der Mitgliedsverbände zu einem Fachgespräch einzuladen.

 

Statistisch gesehen nutzt und entsorgt jeder Verbraucher in Deutschland pro Jahr 130 Einwegbecher für Limonade, Bier, Kaffee oder Tee. Das sind inklusive Deckel, Strohhalm und Rührlöffel 106.000 Tonnen Abfall deutschlandweit. Zum Vergleich: Plastiktüten verursachen 95.000 Tonnen Müll pro Jahr. In der Stadt Düsseldorf hat sich das Volumen der Papierkorbabfälle seit 2006 um 17,5 % erhöht. Hauptgrund dafür ist der mengenmäßige Anstieg von Verpackungen der Lebensmittel für den Straßenverzehr.

 

Einweg-Becher sind Serviceverpackungen und müssten im gelben Sack oder der gelben Tonne entsorgt werden. Kaum ein Becher trägt den Hinweis zur korrekten Entsorgung, zudem sind im öffentlichen Raum nur Restmüllbehälter zu finden und kaum ein Verbraucher wird einen leeren Becher mit nach Hause nehmen um ihn dort im gelben Sack zu entsorgen. Daher werden die meisten Einwegbecher mit dem Restmüll entsorgt und landen in der Müllverbrennung.

 

Die meisten Becher für Heißgetränke bestehen aus Pappe mit einer Kunststoffbeschichtung. Allein für die Herstellung des Papiers für einen Becher wird rund ein halber Liter Wasser verbraucht. Das Recycling des Papierkerns ist bedingt durch die Beschichtung schwierig. Etwa ein Drittel der Becher bestehen vollständig aus Kunststoff. Da viele Becher als „wilder Müll“ in der Landschaft entsorgt werden, besteht die Gefahr, dass kleinste Kunststoffpartikel als Abrieb in den Boden oder das Wasser gelangen. Diese sog. Mikroplastikteilchen sind eine große Gefahr für Mensch und Umwelt.

 

Viele Verbraucher würden gerne die Möglichkeit zum Gebrauch eines Mehrweg-Bechers nutzen, stoßen jedoch bei den Getränkeanbietern auf Ablehnung. Grund dafür sind die hygienischen Anforderungen, die bei der Abfüllung von Getränken in mitgebrachte Becher zu erfüllen sind. Gesetzlich verboten ist es nicht, ein Heißgetränk in mitgebrachte Gefäße zu füllen. Sollten jedoch Verunreinigungen zu gesundheitlichen Problemen führen, sind die Anbieter in der Haftung. Laut Lebensmittelüberwachung ist ein solcher Fall bisher nicht bekannt, wissenschaftliche Untersuchungen zum Thema Hygiene und Gesundheitsgefährdung wurden bisher nicht durchgeführt.

 

Ob und wie ein mitgebrachter Becher befüllt wird, entscheidet der Kaffee-Verkäufer. Nur gespülte und optisch saubere Becher werden angenommen. Die Berührung mit dem Einlasskopf der Kaffeemaschine muss vermieden werden. Einzelne Anbieter stehen der Nutzung von mitgebrachten Bechern jedoch offen gegenüber und bieten sogar einen Preisnachlass für Kunden, die einen Mehrwegbecher mitbringen.

 

Wer Müll vermeiden will sollte sich einen isolierten Mehrwegbecher anschaffen und zu Hause befüllen. So bleibt das Getränk lange Zeit warm und diese Art des Kaffeekonsums ist auf lange Sicht preiswerter als der Kauf von Getränken unterwegs. Angesichts der beeindruckenden Zahlen zum Müllaufkommen sollten viele Verbraucher ihr sorgloses Verhalten hinterfragen.

Hinweise für dichte und empfehlenswerte Mehrwegbecher finden Sie unter: www.vz-nrw.de/mehrweg

 

Elke Wieczorek

 

 

Verbrauch und Umwelt liegen nah beieinander!

 

Energiesparen fängt im Haushalt an – und Haushalt sind wir alle.

Jeder Liter Wasser, den wir einsparen,

jede Kilowattstunde, die nicht erzeugt werden muss,

jede Verpackung, die nicht hergestellt werden muss,

belastet nicht unsere Umwelt und erhält die Natur für unsere Nachkommen.

 

Dazu können wir, die vielen Millionen Haushalt einen großen Beitrag leisten. Wir müssen es nur wollen und bereit dazu zu sein. Beginnen wir jetzt und leisten einen Beitrag zur Erhaltung der Ressourcen und Reduzierung der Belastung unserer Luft und Atmosphäre.

 

Der bewusste und sparsame Umgang mit unseren Rohstoffen und Naturschätzen drückt sich außerdem für jeden Verbraucher in barer Münze aus.

 

Wer mitmacht kann nichts verlieren, nur gewinnen!

 

Ressourcen schonen beim Waschen, Geschirrspülen und Reinigung

-          Gebrauchsphase ist entscheidend

-          Auf die Energieeffizienz kommt es an

-          Waschen, wenn keiner wäscht…

-          Richtiges Dosieren schon Ressource Wasser

-          Sachgerechte Textilpflege spart Ressourcen

-          Putzmittel richtig dosieren – weniger ist mehr!

 

Mehr Informationen unter:

www.forum-waschen.de

 

 

Schnelles Kochen, geringer Energieverbrauch und leicht zu reinigen.

Im Systemvergleich liegen moderne Induktionskochfelder eindeutig vorn.

Weitere Informationen von Kühlschränken, Gefrierschränken und Waschmaschinen unter:

www.hausgeraete-plus.de

 

DHB Netzwerk Haushalt ist Mitbegründer der Verbraucherzentralen.

Informationen der Verbraucherzentrale NRW:

www.verbraucherzentrale-NRW.de

 

Glasverpackung ist „Umweltschonend“

www.glasaktuell.de

 

Tarife / Arbeitgeberinfo

 

Der neue Entgelttarifvertrag für private Hauswirtschaft und Dienstleistungszentren, gültig ab 01.07.2018 für NRW liegt vor!

 

DHB Landesverband Westfalen ist ein Arbeitgeberverband und handelt für das Tarifgebiet Nordrhein-Westfalen die Entgelttarifverträge für private Haushalte und Dienstleistungszentren mit dem Tarifpartner NGG (Gewerkschaft Nahrung-Genuss- Gaststätten) aus.

Entgelttarife werden jährlich auf regionaler Ebene zwischen den Tarifpartnern DHB und NGG abgeschlossen. Der Tarifvertrag enthält die Vergütungen gestaffelt nach Qualifikation und Berufserfahrung sowie der Regelung bezüglich Urlaubs- und Weihnachtsgeld.

Der Manteltarif gilt für das gesamte Gebiet der Bundesrepublik Deutschland und ist in der Regel für mehrere Jahre gültig. Er gilt seit 01.01.2002 und wurde zum 01.01.2015 redaktionell überarbeitet. Er enthält die Rahmenbedingungen des Arbeitsverhältnisses (Einstellung und Entlassung, Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis, Arbeitszeit und Freitagsregelung, Urlaub und Krankheit).

 

Preise

Manteltarif: 7,00 Euro

Entgelttarif: 4,00 Euro

Porto und Versand: 2,00 Euro

 

Versand erfolgt gegen Rechnung durch den Landesverband Westfalen:

dhb-lv-westf@t-online.de

 

 

 

die minijobzentrale Newsletter

 

Minijob-Newsletter - Nr. 8/2018 - 25.10.2018

Minijob-Newsletter - Nr. 6/2018 - 20.08.2018

Minijob-Newsletter - Nr. 2/2018 - 21.03.2018

Minijob-Newsletter - Nr. 1/2018 - 14.02.2018

Minijob-Newsletter - Nr. 9/2017 - 27.11.2017

Minijob-Newsletter - Nr. 7/2017 - 20.09.2017

Minijob-Newsletter - Nr. 6/2017 - 02.08.2017

Minijob-Newsletter - Nr. 5/2017 - 03.07.2017

 

 

 

DHB Magazin

 

Publikationen

DHB- Magazin

Das DHB Magazin ist die Zeitschrift des DHB – Netzwerk Haushalt. In Berichten, Nachrichten und Reportagen behandelt sie das weite Themenspektrum zur Haushaltsführung, vermittelt Informationen aus dem Berufsfeld der Haushaltsführenden und ist die Kommunikations-plattform der DHB-Mitglieder. Das Magazin im Vierfarbdruck erscheint jährlich mit sechs Ausgaben. Die Bezugsgebühren sind für DHB-Mitglieder im Mitgliedsbeitrag enthalten. Für Nichtmitglieder beträgt der jährliche Abo-Preis einschließlich Versandkosten 20,40 Euro.

 

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Paffrather Str. 102-116

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Tel.: 02202 / 95 40-335

Fax: 02202 / 2 15 31

 

Dort erhalten Sie auf Nachfrage auch die Mediadaten.

 

Themen im DHB-Magazin

Jede der sechs Ausgaben des DHB-Magazins hat ein Schwerpunktthema, das jeweils aktuell festgelegt wird. Darüber hinaus befasst sich das Magazin mit Inhalten, die für Haushaltsführende und ihre Angehörigen relevant sind, bevorzugt aus den Bereichen Gesellschaft, Ernährung und Gesundheit sowie Verbraucherthemen.

 

Archiv

 

Aktionstag „Nachhaltiges Ab-Waschen“

 

Auf Einladung des Berufskollegs Iserlohn haben Frau Becker und Frau Mündelein vom DHB – Netzwerk Haushalt, Landesverband Westfalen - am 12.07.2017 vor der Klasse der  Kinderpflegerinnen einen Vortrag über sinnvolles Abwaschen – sowohl mit der Hand als auch mit der Spülmaschine – gehalten. Die Vor- und Nachteile wurden unter begeisterter Mitarbeit der Schülerinnen erarbeitet. Anschaulich konnte auch das Einräumen einer Spülmaschine dargestellt werden. Das Anschauungsmaterial, hier die Spülmaschineneinsätze und das entsprechende Geschirr wurde vom Ortsverband Bochum zur Verfügung gestellt. An dem anschließenden Fragespiel: „Wieviel Geschirr passt in die Körbe“  haben  die Schülerinnen engagiert teilgenommen. Für die richtige Antwort gab es auch einen kleinen Gewinn, z. B. Geschirrspülertabs oder ein Handspülmittel. Auch das Lehrpersonal war begeistert und hat für das Kalenderjahr 2018 nach Terminen gefragt.

 

 

 

Tag der offenen Tür im Berufskolleg Iserlohn am 04.02.2017

 

Tag der offenen Tür Berufskolleg IserlohnAm 04.02.2017 fand wie jedes Jahr der Tag der offenen Tür im Berufskolleg Iserlohn, Hansaallee, statt. Vertreten waren mit Informationsständen Unternehmer aus dem heimischen Raum. Sie stellten ihr Unternehmen vor und warben für Ausbildungsplätze. Im Bereich Hauswirtschaft, Ernährung haben Rosemarie Becker und Ulrun Mündelein mit einem Informationsstand den DHB-Netzwerk Haushalt - Landesverband Westfalen -  vertreten. U.a. konnte das „gelbe Heft“ vom Dortmunder Herbst 2016 (Thema: Küche mit Köpfchen) an Interessierte abgegeben werden. Entsprechend ergaben sich mit den Besuchern als auch dem Lehrpersonal und den Schülern Nachfragen zu Verbraucherfragen und -aufklärung. Insgesamt war der Tag der offenen Tür, auch im Sinne des Landesverbandes wichtig, um zu informieren und  zu sensibilisieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktionstag Nachhaltiges (Ab-)Waschen im Berufkolleg Iserlohn durch den Landesverband Westfalen e.V.

 

Aktionstag Nachhaltiges (Ab-)WaschenIn Zusammenarbeit des Berufskollegs Iserlohn und des Landesverbands Westfalen, stellvertretend durch Frau Becker und Frau Mündelein wurde im Juni ein Aktionstag zum nachhaltigen Ab- und Waschen veranstaltet.

 

Teilnehmer waren Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrbeauftragte des Berufskollegs – Hauswirtschaft. Die zur Verfügung gestellten Flyer und Materialien fanden regen Zuspruch. Die Vorträge vom Zusammenspiel Wäsche, Waschmaschine, Waschpulver, Energieverbrauch, Waschtemperatur, Waschzeit, Umwelt und Klima wurden von Frau Becker gehalten. Durch die Mitarbeit und Fragestellungen war erkennbar, dass die Informationen zum Nachdenken angeregt haben. Das Berufskolleg Iserlohn wünscht sich eine weiterhin gute

Zusammenarbeit mit dem DHB Netzwerk Haushalt, Landesverband Westfalen.

 

 

 

 

Dortmunder Herbst 2016

 

„Küche mit Köpfchen“ war in diesem Jahr das Thema des Landesverbandes. Es ist ein Projekt mit der Universität Bonn, der Verbraucherzentrale NRW und dem DHB Netzwerk Haushalt.

 

Lebensmittel sind kostbar. Jedes Jahr Landen rund 11 Millionen Tonnen Lebensmittel auf dem Müll. Vom Anbau, Verarbeitung, Transport, über den Handel bis zum Verbraucher entstehen jährlich Lebensmittel-verluste. In privaten Haushalten sind es rund 80 kg Lebensmittelabfülle pro Kopf im Jahr.

 

Ein wichtiges Thema ist die Küchen-Hygiene. Mehr als 60 % der lebensmittelbedingten Erkrankungen haben ihren Ursprung im privaten Haushalt. Die Hauptursachen sind: falsche Lagertemperaturen, ungenügendes Erhitzen oder Wiederaufwärmen. Probleme bei der Einhaltung der Kühlkette, falsche Lagertemperaturen oder Lagerorte, unverpackte Lebensmittel.

 

Rund 700 interessierte Besucher informierten sich am Stand und nahmen auch an der persönlichen Beratung durch die Verbraucherzentrale NRW in Anspruch. Besonders am Wochenende und am Feiertag hat der Dortmunder Herbst unsere Erwartungen erfüllt.

 

Besonders erfreut waren die Vorstandsdamen über den Besuch der Präsidentin, Heike Hauenschild, der Landesvorsitzenden LV Rheinland, Elke Wieczorek,  Dr. Jasmin Geppert , Universität Bonn Sektion Haustechnik und Ulrike Schell, Verbraucherzentrale NRW.

 

Der Dortmunder Herbst 2015

 

Dortmunder Herbst - ImkerDer DHB LV Westfalen ist seit 44 Jahren der ideelle Träger der Verbraucherausstellung DORTMUNDER HERBST. Neue Ideen und Mut zu Veränderungen zu haben sind die Aufgaben des Verbandes als Impulsgeber.  Der LV möchte mit Kompetenz und Kreativität den gesellschaftlichen Wandel begleiten.

 

Mit dem Thema „Milch und Honig“ möchte der LV den Verbrauchern/Innen die Wertschätzung der Lebensmittel näher bringen. Milch und Honig erhielt die Wertschätzung schon im Alten Testament.

Im alten Ägypten bekamen die verstorbenen Honig als Grabbeigabe. So ist Honig durch die Jahrhunderte hindurch für die Menschen nicht nur ein Lebensmittel.

 

Die Vorliebe für Süß ist dem Menschen buchstäblich in die Wiege gelegt. Muttermilch, die erste Nahrung, schmeckt leicht süß. Evolutionär gesehen ist süßer Geschmack ein arterhaltendes Kriterium bei der Auswahl von Essbarem, denn Süßes ist nie giftig.

 

Unterstützt wurde der LV Westfalen vom Kreisimkerverein Dortmund e.V. und der Vereinigung der Milchwirtschaft NRW e.V..

Die Hauswirtschaftsmeisterinnen belebten den Stand mit Milch-Mix-Getränken zur Verkostung.

 

 

 

 

 

100 Jahre DHB – Netzwerk Haushalt

 

100 Jahre Jubiläum DHB800 Gäste und Mitglieder feierten im Hotel und Tagungszentrum Estrel in Berlin das 100-jährige Jubiläum des DHB. Nach der Begrüßung durch die Präsidentin, Angelika Grözinger, überbrachten der Bezirksbürgermeister von Berlin-Spandau, Helmut Kleebank und Dr. Susanne Woelk, Geschäftsführerin der Aktion DAS SICHERE HAUS, Grußworte. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Klassik-Ensemble „Blooming Roots“.

 

In den Festreden wurde sowohl Rückblick gehalten auf 100 Jahre Verbandsarbeit als auch die Arbeit der Gegenwart gewürdigt und ein Blick in die Zukunft gewagt. Karin Wiedemann, Staatssekretärin a.D.: „Das bis heute Erreichte verdankt das Netzwerk Haushalt der Beharrlichkeit und dem Realitätssinn der prägenden Frauen in der 100jährigen Geschichte des Hausfrauenbundes. Sie konnten 1915 mitten im Ersten Weltkrieg ihre Stimme erheben und Einfluss gewinnen. Die Weiterbildung von Frauen und Mädchen insbesondere der Systematisierung der Hausarbeit und des Kochens wurde eine der wichtigsten Aufgaben in den ersten Jahren nach der Verbandsgründung“. 1924 erarbeiteten Verbandsfrauen den ersten Lehrvertrag zur Ausbildung der geprüften Hausgehilfin und im folgenden Jahr die Prüfungsordnung für Hauswirtschaftsmeisterinnen. Ein wichtiger Schritt zur Anerkennung der Hausarbeit als qualifizierte Berufsarbeit.

 

Der Berliner Verein betrieb bereits ein Labor zur Prüfung von Lebensmitteln, in Leipzig wurde die erste Verbraucherberatungsstelle eröffnet.

 

Bevor die Reichsfrauenführerin nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten ihre Absicht verwirklichen konnte, die Ortsgruppen des Hausfrauenbundes zum 1.1.1936 vollständig in die NS-Organisation „Deutsches Frauenwerk“ zu integrieren, löste sich der Verband 1935 selbst auf.

Im Juni 1949 schlossen sich in Eutin die neu gegründeten Hausfrauenvereine zum Deutschen Hausfrauen-Bund e.V. als Nachfolgeorganisation des Reichsverbandes Deutscher Hausfrauenvereine zusammen.

 

Männer und Frauen, die einen Haushalt führen, brauchen eine starke Stimme. Das Wissen um Ernährung und Hygiene zu erhalten und zu stärken, die Kenntnisse über Organisation und Abläufe in einem Haushalt zu vertiefen, den Umweltschutzgedanken auch in die privaten Haushalte zu bringen, Verbraucherrechte zu stärken und vor allem den Wert von Haushaltsführung im Bewusstsein der Gesellschaft zu verankern ist nach wie vor Aufgabe des DHB. Das Management von Haushalten – bezahlt und unbezahlt - ist ein Berufszweig mit großer Verantwortung für die Gesellschaft.

Professor Dr. Maria Böhmer, Vorsitzende der Frauen Union der CDU und Mitglied im DHB, berichtete in ihrer Rede über die Gründung von hauswirtschaftlichen Dienstleistungszentren Mitte der 90 er Jahre. Sie hat sich auf der politischen Ebene für die Gründung solcher unternehmen stark gemacht und die Entwicklung engagiert begleitet.

 

Heute gibt es bundesweit viele Dienstleistungszentren. Mit dem Haushaltsscheck können Haushaltskräfte einfach und unbürokratisch beschäftigt werden. Die Beträge für die steuerliche Absetzbarkeit für haushaltsnahe Dienstleistungen wurden sukzessive angehoben. Schwarzarbeit ist zwar immer noch viel zu stark verbreitet, dennoch ist das Bewusstsein für die Notwendigkeit regulärer Beschäftigung gewachsen. „Jetzt geht es um die Herausforderungen der Arbeitswelt 4.0“, so die Vorsitzende der Frauen Union.

 

 

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